Das Büro nach Corona

wie moderne Arbeitsweisen und die COVID-19 Pandemie das Büro von Morgen gestalten.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Corona-Pandemie unsere Arbeitsweise für immer verändern wird“

Energiekonzern E.on

Im Auftrag der WirtschaftsWoche entstand Ende Mai eine Umfrage unter den 30 größten DAX-Konzernen, wie diese die Arbeitswelt von morgen sehen und welchen Einfluss die COVID-19 Pandemie darauf haben wird.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Corona-Pandemie unsere Arbeitsweise für immer verändern wird“

teilt der Energiekonzern E.on mit.

Der Tenor ist eindeutig, und er ist durchaus dramatisch: Vieles wird anders sein als zuvor, vor allem bei Geschäftsreisen, aber auch in Sachen Homeoffice und Bürogestaltung.

Der Autohersteller Daimler teilt mit, man weise die Mitarbeiter „generell darauf hin, Geschäftsreisen hinsichtlich Zeit, Kosten und Umweltbewusstsein möglichst nachhaltig und ressourcenschonend zu planen.“ Und ganz konkret: „Zudem sollen auch mögliche Alternativen zur Dienstreise in Betracht gezogen und genutzt werden, so zum Beispiel die Nutzung von Audio-/Web- oder Videokonferenzen.“

Hier muss eine Umgestaltung der bestehenden Strukturen angestoßen werden. Eine „neue“ Form der Kommunikation braucht auch die nötige Infrastruktur. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der Technologien, sondern auch beim Arbeitsumfeld. Büros müssen hinsichtlich der realen Nutzung und Auslastung geplant werden – Kreativ- und Arbeitsräume für die digitale Zusammenarbeit ausgelegt sein.

Aber auch die Flexibilisierung der Arbeit, das zeigt die Umfrage, dürfte nach der Corona-Krise deutlich ausgeweitet werden. Telearbeit, und mobiles Arbeiten schaffen mehr Flexibilität und steigern die Zufriedenheit der Arbeitnehmer. Hier gilt es aber auch, eine funktionierende Symbiose aus mobiler Arbeit und dem Büro zu finden. So sagt die Allianz:

„Der komplette Verzicht auf direkten Kontakt und den Umgang mit Kollegen am Arbeitsplatz hat den meisten – trotz Videocalls – zu schaffen gemacht.“

Allianz Versicherung

Die deutsche Telekom unterstützt dieses Statement, weist jedoch darauf hin, dass insbesondere in Krisenzeiten (wie der COCID-19 Pandemie) die Möglichkeit einer schnellen und flexiblen Dezentralisierung der Arbeitsprozesse, ohne nennenswerte Schnittstellenverluste mehr Sicherheit für Unternehmen und Mitarbeiter bietet.

„Festzuhalten bleibt aber, dass sich die Möglichkeit des digitalen Arbeitens in Krisenzeiten bewährt hat und die Rückmeldungen der Beschäftigten sehr positiv sind.“

Hier gilt es nun aber auch, schnellstmöglich Lösungen bereitzustellen, die die Arbeit im Unternehmen bzw. mit direktem Menschenkontakt für Mitarbeiter und Unternehmen sicher gestalten.
In erster Linie wird das die Minimierung von Infektions-Risiken und die Vermeidung von abteilungsübergreifendem „Spreading“ sein.
Das menschliche Bedürfnis nach sozialem Kontakt und Austausch darf nicht unter der Angst vor Infektionen oder unpraktikablen Hygienevorschriften leiden. Vor der Prämisse, dass diese Thematik die Welt noch langfristig begleiten wird (siehe Zitat EON), gilt es hier nun sinnvolle und alltagsfähige Maßnahmen zu ergreifen.

Fazit:
Mit Einführung neuer Arbeitsformen und digitaler Prozesse muss sich das Büro neu erfinden. Auf diesem Weg können langfristig Ressourcen geschont, Kosten gesenkt und das organisationale Commitment gesteigert werden. Darüber hinaus schafft es mehr Flexibilität und Sicherheit in Krisensituationen.
Nun gilt es alltagsfähige Hygienekonzepte zu implementieren und die Arbeitsumgebung auf die neue Situation anzupassen, um die Mitarbeiter und das Unternehmen vor den direkten und indirekten Auswirkungen der Pandemie nachhaltig zu schützen.

„Das menschliche Bedürfnis nach sozialem Kontakt und Austausch darf nicht unter der Angst vor Infektionen oder unpraktikablen Hygienevorschriften leiden.“

alltagsfähige Konzepte sind gefragt.

Die WirtschaftsWoche

dieser Artikel basiert auf einem Artikel in der Wirtschaftswoche. Hier finden Sie den Artikel:

mehr

Luftdesinfektion für das Büro

Novaerus Plasma-Luftreinigungseinheiten bieten zuverlässigen Schutz für Ihre Belegschaft – in über 30 unabhängigen Studien bestätigt

mehr